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6. Januar 2014 1 06 /01 /Januar /2014 09:17

 

  

 

Es gibt dafür eine halbe Lederer-Gitarre,, oder zwei Hunde, 57 Kisten Bier, ca. 70 Eintrittskarten für ein Krikiabschlußkonzert, leider nur 35 für ein gewöhnliches Rafi-Konzert, eine Ceranfeldplatte, 5 Raynairflüge nach Irland, eine Monatsrate für ein Haus, drei Monatsraten für ein Auto, 29 Monatsraten für ein Sony Vaio Tablet, 783 Packungen Crottendorfer Räucherkerzchen, 596 Packungen Huss Räucherkerzchen, 43 Kisten Bio-Dornfelder vom Aldi, 43 kg Reh, 391 Tüten Kloßteig, 209 Happy-Meal, 8626 Freieinheiten beim Handy, 64 Jahre „dekrippelkiefern.de“, einen Hin-und Rückflug nach Benin, 27 Sitzplatzkarten bei Erzgebirge Aue, 247 Entleerungen der Restmülltonne, 38h Ludmilla Hurakova, 30h Vojtech Hurakov, 388 Glühwein beim Beier, 55 Frischenten, 871 Liter Apfelsaft, ½ Backenzahn Vollkeramik, 2 Jahresvertrag mit HTC Desire HD, 12000 kWh Strom, 310 mal Eintritt ins Schwarzenberger Sonnenbad, 31 Karten für Rudy Giovanni im Kulturhaus Aue, 155 Packungen Zigaretten ohne Zusätze, 215 Packungen mit Zusätzen, 24 Übernachtungen im Luftkurort Rathen, 6,4 Tonnen Nutzhanf, 0,129 Tonnen Qualitätshanf, 13 Fiskars Spaltäxte, 26 Nordmanntannen,.

 

Die Fans, Freunde und Besucher des Krippelkiefern-Abschlußkonzertes in Bad Schlema haben sich für eine andere Verwendung der (Spenden-)Gelder von 776,40 € entschieden.

In Ihrem Namen durften wir zusammen mit Harti am 26.12.2013 einen zerknitterten Briefumschlag in der Weihnachtsstube von Frau Beier auf den Tisch legen.

Sie engagiert sich uneigennützig und mit vollster Lebendigkeit als Mitglied im Verein „Ambulanter Kinderhospizdienst Westsachsen“  Wir danken allen Spendern, die diese weihnachtliche Überraschung ermöglicht haben.

 

Kinderhospiz

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23. Oktober 2013 3 23 /10 /Oktober /2013 20:27

Eine Traene sei auch hier vergossen, aber mit dem Blick nach vorne, in eine spannende Zukunft. Leben in der fremden Stadt - wie gut kenn ich das und wie oft habe ich mich gefreut, mich in die Blechkolonne auf der B169 oder A 72 einzureihen und zurück ins Erzgebirge zu fahren. Es war und ist mir eine große Freude seit 10 Jahren die Krippelkiefern zu begleiten und mit Klaengen zu gestalten. Danke an alle Freunde und Fans fuer die außergewöhnlich schöne Zeit des gemeinsamen Leidens, den Schlachfesten, den Zigarettln und dem Einfahren in den Schacht. Ein fränkisches "Glück Auf "aus dem Süden und auf bald in der alten Haamit.

 

Erwin Stefan Fuisz

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16. September 2013 1 16 /09 /September /2013 18:58

2013 7775

 

Da wurde es einigen im Publikum schon anders, als am Freitag  zum „Tag der Sachsen“ gegen 22.00 Uhr ein riesiges Sägeblatt auf die Bühne am Markt gebracht wurde. Einige dachten bestimmt, jetzt kommt irgendeine Zaubershow,  in der eine Jungfrau auf der Bühne zersägt wird. Weit gefehlt, den es sollten ja die Krippelkiefern auftreten und außerdem ist das mit den Jungfrauen in Schwarzenberg auch so eine Sache- woher nehmen-

Den „Insidern“ war aber bei dem Anblick dieses großen und auch der vielen kleinen Sägeblätter gar nicht bange, denn sie wussten sofort, das sich liebe musikalische Unterstützung in Form von Erwin Fuisz aus Feiburg im Breisgau, zu den Krippelkiefern dazugesellt hatte.

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Der Erwin von „Klangzone“ ist ein  positiv Bekloppter, der mal in 24 Stunden 1300km fährt, um die Krippelkiefern bei einem 3 Stunden Auftritt musikalisch zu unterstützen. Erwins Anwesenheit macht die eh schon geile Krikimugge zu einem akustischen Erlebnis. Ein persönliches Dankeschön an Erwin sei mir deshalb an dieser Stelle gestattet- Erwin du bist einfach eine „geile Sau“ und jeder würde sich freuen, wenn du öfter dabei wärst!!!

 

 

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Das die Krippelkiefern nicht nur optisch zur Creme de la Creme der weltweiten Folkmusik gehören, sondern auch musikalisch, zeigte sich letzte Woche, als die letzte CD der Kiefern zur „CD der Woche“ beim Kultursender MDR Figaro gewählt wurde. Dies ist schon eine Ehrung für die Jungs und da können sie auch Stolz sein, wenn ihre letzte CD so positiv in Kulturkreisen bewertet wird. Da wurde einmal die gesamte CD unter die Lupe genommen und die Band für diese Scheibe gelobt, denn um so eine CD auf den Markt zu bringen bedarf es jeden einzelnen Musiker der Band, damit am Ende  eine „CD der Woche“ herauskommt, die musikalisch den unverwechselbaren Kriki- Sound ausmacht. Kleines Beispiel, man stelle sich einmal das „Köhlerlied“ ohne Karli vor…. ! Ein weiterer positiver Nebeneffekt, dieser Figaro- Ehrung ist, dass die CD in der letzten Woche sehr oft überregional bestellt wurde. Bestellungen aus Köln, Hamburg, München u.s.w. zeigen doch klar an, dass unser guter Erzgebirgsdialekt in ganz Deutschland wahrgenommen wird und auch musikalisch gesellschaftsfähig ist. Ja, auch die Kriki- Facebookseite quillt zurzeit regelrecht über. Da sind doch sehr viele neue Fans und Freunde dazugekommen, die sich da über alles was die Band betrifft informieren und so auch aktuelle Entwicklungen und Konzerte kurzfristig erfahren können. Schön, dass die Krippelkiefern auch über dieses neue Medium kommunizieren und es wird ja auch sehr gern von allen Altersgruppen angenommen, was die Zugriffszahlen ja zeigen. Wäre sonst ja auch schlimm, wenn dr Sterni in der Woche über 1000 Anrufe bekommen würde, von Fans und Freunden, die etwas Aktuelles über die Band erfahren wollen...

Eigentlich ist es schon fast peinlich, wenn man den Steffen Seim jedes Jahr wieder aufs Neue lobt, aber der Kerl hat es wirklich verdient!!! Das Konzert am Lagerfeuer im „Waldcamping Erzgebirgsbad“ war wie immer super organisiert und den angenehmen Duft des„Krippelkiefernbiergulasch“ roch ich schon am Ortseingangsschild von Thalheim durch die geschlossene Autoscheibe. Das Personal wie immer sehr nett, Pavillons für eventuelle Regenschauer waren auch schon aufgebaut und das lodernde Lagerfeuer sorgte für die unverwechselbare „Musik am Lagerfeuer- Romantik“. Das Einzige was mich persönlich gestört hat, war die diesjährige Bierauswahl. Zum ersten Mal gab es in diesem Jahr nur eine Biersorte zur Auswahl! Naja, wäre nicht weiter schlimm, aber „Freiberger Pils“ geht nun wirklich nicht. Über die Bierauswahl, die bei einem Krippelkiefernkonzert sehr wichtig ist, sollte sich der Steffen Seim für das Konzert im nächsten Jahr noch einmal Gedanken machen! Wenn du Hilfe dabei brauchst Steffen, kurze Mail an mich, ich werde dir bei dieser Aufgabe zur Seite stehen und du kannst da auf meine langjährige Erfahrung bauen.

Apropos Erfahrung, wer hat schon einmal die Erfahrung gemacht, das er Fotos machen wollte, aber nichts passierte, als er den Auslöser gedrückt hat? Also mir ist das am Samstag passiert, die Kamera hatte ich mit, aber der Akku und auch der Ersatzakku waren noch im Ladegerät, aber eben bei mir zu Hause. Scheiße, wenn man im Alter nicht mehr alles so auf die Reihe bekommt. Ich will jetzt kein Mitleid erhaschen, aber zumindest wissen die Leute die nach den Fotos gefragt hatten jetzt, weshalb es dieses Jahr keine offiziellen Fotos vom Lagerfeuer in Thalheim gibt. Asche auf mein graues Haupt.

 

 
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30. Juni 2013 7 30 /06 /Juni /2013 14:48

Da ich nun doch schon ein alter Mann bin, wird mir sicher auch jeder glauben, dass ich in den zurückliegenden Jahren schon etliche Krippelkiefern- Konzerte besucht habe. Am 28. Juni war es wieder einmal so weit, denn die Krikis spielten  in Lauter zum Feuerwehrfest auf. Was sich da aber am Einlass abspielte habe ich noch nie erlebt! Security- Menschen durchstöberten die Tasche meiner Frau, um angeblich nach Alkohol zu suchen, der nicht mit zur Veranstaltung genommen werden darf. Ok, kann man ja verstehen, der Veranstalter möchte ja auch etwas verdienen. Naja, dachte ich, das kennst du  ja auch vom Fußball, wenn du das Stadion deiner Wismut betrittst, schauen die ja auch mal nach, was du so mit ins Stadion nimmst.- Aber was ich da in Lauter erlebte, hatte nichts mit einer normalen Kontrolle zu tun. Entweder gab es eine Bombendrohung, oder die Merkel war verkleidet da, weil sie heimlich ein großer Krippelkiefern- Fan ist und nicht erkannt werden wollte. Was ich jetzt sage bzw. schreibe sind Tatsachen! Die Tasche meiner Frau wurde 4-mal kontrolliert. Jetzt aber nicht so, dass man einmal von außen abgetastet hat, ob in der Tasche eine Flasche ist- nein der böse hereinblickende Security- Mensch „sezierte“ die Tasche regelrecht. Dass die Security nicht nach Flaschen suchte, obwohl sie es vorgab, wurde mir am späteren Abend des Konzertes klar. Da kamen nämlich einige Jugendliche, die ihren Alkohol in Flaschen mitbrachten und auch zu sich nahmen. Ich vermute einmal, dass sie die Flaschen am Einlass in der Hand hatten, somit erübrigte sich ja eine Taschenkontrolle, da sie ja keine Tasche mit sich führten.- Naja, ich denke Frau Merkel war da, denn auf dem einen Foto glaube ich sie verkleidet erkannt zu haben!

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Andere sagten zwar das ist nicht die Merkel, das ist der Fischer, Mich- aber ich gebe zu bedenken, wer hat die Möglichkeit in diesem Land sich so zu verkleiden, das er genauso aussieht wie der Fischer, Mich???-

Außerdem ist mir aufgefallen, dass die Band(e) auch etwas gewusst haben muss. Wie ist es sonst zu erklären, dass Sterni seinen „Sonntagsbeutel“ extra aufgetragen hatte, also nicht den normalen, den er seit Jahren täglich mit sich führt, sondern den für ganz besondere Anlässe, wo der Igel auf den Beutel gestickt ist. Der Bassist Tobias war extra beim Friseur und hat sich eine schnittige FDJ- Frisur verpassen lassen.

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Gitarrist Karli hatte seine Haare ordentlich zu einem Pferdeschwanz nach hinten gebunden, aber nicht mit einem Gummi, es sah so aus, als hätte er seine Haare mit einem „Pionierhalstuchsknoten“ am Hinterkopf befestigt. Ältere unter Euch erinnern sich bestimmt an ihre Jugendzeit.  Der Schlagzeuger „Heppi“ hatte extra eine neues Brillenmodell aufgetragen und  Tom an der Akustikgitarre  hatte meiner Meinung nach neue Schuhe an! Diesen Aufwand hat die Band doch nicht wegen dem Bürgermeister von Lauter- Bernsbach betrieben, der auch den ganzen Abend auf der Veranstaltung war! Egal, es wird wohl für immer ein gut behütetes (Staats-) Geheimnis bleiben.-

Ach so, Musik haben die Jungs natürlich an diesem Abend auch gespielt. Sehr schön war es, wieder einmal ein paar Songs zu hören, die sehr lange nicht live gespielt wurden. Mehr möchte ich dazu eigentlich auch nicht schreiben, weil ich persönlich kein großer Freund von Konzerten der Band in Bierzelten bin. Andere mögen es, was ich auch verstehen kann, aber mein Ding ist es eben nicht. Ich würde es lieber sehen, wenn die Band(e) weniger Konzerte im Jahr gibt, dafür aber an Orten auftritt die für das Publikum und für die Band selbst zu Höhepunkten werden. Weniger kann auch mehr(Qualität) sein.-

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8. Mai 2013 3 08 /05 /Mai /2013 06:18

   

Gefühlt ein Jahr ist es nun schon her, als die letzte Live- Mugge der Krippelkiefern stattfand.

Einige von euch werden sich sicher noch dunkel daran erinnern können. Diese Auszeit war gewollt und vom Sterni bei der Bande beantragt worden. Die demokratische Abstimmung gab ihm dann grünes Licht, damit er sein „Spanienprojekt“, was er schon lang geplant hatte, durchziehen konnte. Viele werden sich jetzt wohl fragen, was der Sterni denn in Spanien gemacht hat? Naja, das liegt ja wohl auf der Hand! Er folgte seinen Vorbildern Hans Beimler und Artur Becker, die ja bekanntlich in Spanien für die Weltrevolution mit der Waffe in der Hand kämpften. Nun darf sich auf keinen Fall vorstellen, das der überzeugte Pazifist Stefan Mösch mit dem Maschinengewehr in der Hand in Spanien aus dem Flugzeug gestiegen ist. Nein, die Waffe vom Sterni ist das Wort, was er als bekannter Demagoge gekonnt einzusetzen weiß. Auch war er als inoffizieller Kulturbotschafter für das Erzgebirge in Spanien unterwegs, denn das Erzgebirge und Spanien haben ja eine gemeinsame kulturelle Vergangenheit. Nach intensiver, krikikistischer Geschichtsforschung musste ja die Geschichte von Anton Günther neu geschrieben werden. Dank dieser Forschung ist ja bekannt geworden, dass Anton Günther seinen Suizid nur vorgetäuscht hat, um unter dem Namen Antonio Guinterrez zuerst in Spanien weiterlebte, bevor nach Südamerika ging und Carlos Santana das Gitarre spielen beibrachte. Aber das ist ja alles bekannt, aber ich wollte noch einmal kurz darstellen, weshalb diese Spanienreise dem Sterni so wichtig war.-

Die Spanier haben dann auch sehr schnell gemerkt, dass die Erzgebirger anders sind als die Deutschen, die sie bisher kennen gelernt haben. Da kommt einer in ihre Kneipe, der spricht dann auch deutsch, aber verstehen können sie es trotzdem nicht. Aber dann trinkt der Typ, der aussieht wie Karl Marx die gesamte Kneipe auch noch unter den Tisch und am späten Abend „raucht“ er der Jugend dann noch einen vor, das denen schon vom Zusehen schwindlig wird. Ja, das hat den Spaniern imponiert! Also auch an dieser Stelle noch einmal meinen persönlichen Dank an den erzgebirgischen Kulturbotschafter Sterni! Ich habe sogar gehört, dass man sich in den Kneipen von Sevilla ab jetzt mit „Glück Auf“ begrüßt. Ja, das Pflänzlein des Krikikismus hat der Sterni in Spanien gepflanzt und somit hat er auch seinen Bildungsauftrag erfüllt! Nur gut, das der Fischer, Mich nicht auch noch mit war, sonst würden die Einheimischen jetzt ganz Sevilla unterhöhlen und nach Uran suchen…. –

 

Was gibt es Neues beim ersten offiziellen Auftritt 2013? Naja, ich hoffe ich verrate kein Geheimnis! Also, da die Krippelkiefern ja von ihrer Optik und nicht von ihrer Musikalität auf der Bühne leben, haben die Jungs sich natürlich etwas einfallen lassen, um optisch da Publikum noch mehr zu verwöhnen. Mehr darf ich mal wieder nicht verraten, aber die Fans der Band ZZ-Top werden sich freuen. Natürlich dürfen wir auch gespannt sein, was der Sterni für Geschichten zu erzählen hat, die er in Sevilla erlebt hat. Da bleibt sicher kein Auge trocken, aber es ist sicher auch viel Nachdenkliches dabei, was der Sterni  in seiner unnachahmlichen Art zum Besten geben wird.

Des Weiteren wurde das „Kiefern- Büro“, was auch teilweise als Proberaum dient, nach 4 Monaten wieder einmal durchgelüftet. Nicht weil dort die letzten 4 Monate nicht gearbeitet wurde, sondern damit der Qualm der ersten Probe abziehen konnte.

Büro 2013 blog1

Auch wenn jetzt fast 5 Monate Pause war, wurde in diesem Büro fast täglich gearbeitet, denn man kann sich kaum vorstellen, wie viel Bürokram täglich zu erledigen ist, wenn man eigentlich nur ein bisschen Musik macht. Wer es nicht glaubt, sollte einmal den Bassisten Tobias fragen, denn die arme Sau erledigt diesem Kram täglich in seiner Freizeit. Ich war ja auch erschrocken, als ich diese Papierberge gesehen habe, die da abgearbeitet werden müssen. Deshalb habe ich einmal ein Foto gemacht, und hier mit aufgenommen.

Büro 2013 blog1-3

So, nun noch ein paar aktuelle Informationen zum 1. offiziellen Auftritt am 25. Mai. Viele werden sagen, da ist doch Fußball. Genau, an diesem Tag ist doch das Finale der UEFA Champions League- Borussia Dortmund gegen die „andere Mannschaft“. Deshalb werden die Krippelkiefern schon gegen 17.00 Uhr anfangen zu musizieren und das bis ca. 20.45 Uhr. Dann wird es ein Public Viewing geben und wer will kann sich dann das Spiel Live anschauen. Einen kleiner Hinweis, an alle die jetzt sagen, dass sie Fußball nicht interessiert- Eure Enkel werden euch irgendwann einmal nach diesem „Jahrhundertspiel“ fragen! Dann könnt ihr wenigstens sagen: „…das Spiel haben wir damals mit den Krippelkiefern zusammen angeschaut. Die hatten zwar noch weniger Ahnung vom Fußball als alle anderen, aber es war sehr lustig.“-

Also, in diesem Sinne freue ich mich auf ein paar schöne Konzerte, die uns dieses Jahr noch erwarten.


dr Harti

 

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8. Februar 2013 5 08 /02 /Februar /2013 08:01
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13. Januar 2013 7 13 /01 /Januar /2013 18:17

Ich persönlich bin auf jeden Fall froh, dass das Jahr 2012 endlich vorbei ist! Es war ein Jahr mit sicher sehr vielen Höhepunkten, wobei eben die negativen für mich persönlich überwogen haben.  Schmerzlicher Höhepunkt im Jahr 2012 war für mich die Tatsache, dass ich Abschied von meinem Vater nehmen musste und das neue Jahr 2013 eigentlich herbeigesehnt habe. Die Hoffnung, dass im neuen Jahr alles besser wird haben wir ja alle, egal aus welchen Gründen. Leider hat sich diese Illusion bei mir recht früh im neuen Jahr schon zerschlagen. Die Illusion, dass einem wenigsten Freunde die Wahrheit ins Gesicht sagen, auch wenn sie unangenehm ist. Ich meine das Gefühl, dass jeder von uns schon einmal hatte, wenn einem jemand etwas erzählt und man weiß genau, dass er nicht die Wahrheit sagt und die andere Person weiß es auch, dass man weiß das er lügt! Aber egal, Idealismus ist in dieser Gesellschafft schon lange nicht mehr erwünscht und bei vielen auch schon verloren gegangen und auch bei mir ist das wahrscheinlich so, weil ich nicht mehr das Bedürfnis verspüre, für meine Ideale zu kämpfen. Man passt sich eben an, ob man will oder nicht, weil es irgendwann den Zeitpunkt gibt, wo man nicht mehr die Kraft aufbringen will und kann, für seine Ideale zu kämpfen.-

Sorry, das war jetzt etwas sehr persönliches von mir und hat natürlich nichts mit den Krippelkiefern zu tun, aber es musste einfach mal raus, wie man so schön sagt! Kommen wir nun zu erfreulicheren Dingen. Ich meine das Jahr 2012  im Rückblick einer uns bekannten erzgebirgischen Band(e). Es war das Jahr, indem die neue CD endlich veröffentlicht wurde und die Weihnachtstour der Höhepunkt des Jahres war. Traditionell war das sonst immer die Veranstaltung im Schwarzenberger Lokschuppen, aber dieses Event wurde bewusst im Jahr 2012 ausgelassen, um die dadurch gewonnene Zeit für die neue CD zu nutzen. Doch die Grundlagen wurden im Januar im Trainingslager gelegt. Abgeschottet von der Außenwelt wurden im „Hexenhaisl“ die Titel und die Strategie für die „Neie“ festgelegt. Ich darf so viel verraten, es ging wirklich heiß her in diesen 3 Tagen!

Trainingslager2

Mein Videomaterial, was in diesen Tagen entstand, verschwand  leider im „Giftschrank“ der Band. Das bedeutet, es darf nie an die Öffentlichkeit kommen und um ehrlich zu sein, ist das auch gut so! Stellt euch vor, die Kriebln haben dort jede Nacht…- sorry, aber ich darf ja auch nichts erzählen! Falls ich mein Schweigegelübde, was ich vorher ablegen musste, brechen sollte, wurde mir die Höchststrafe angedroht! Höchststrafe heißt, festgebunden an einen Stuhl 24 Stunden mit Kopfhörern auf dem Kopf, Musik von der anderen Combo(ihr wisst schon wen ich meine) zu hören. Das ist das Grausamste, was man sich vorstellen kann und da schweige ich lieber, denn ich möchte ja nicht im Wahnsinn enden. Wer jetzt denkt, dor Harti übertreibt jetzt aber gewaltig, dem empfehle ich sich den GbR- Vertrag der Band zu besorgen. Der Strafenkatalog beginnt auf Seite 3 und endet auf Seite 278! Der gesamte Vertrag umfasst übrigens 279 Seiten!-

Nach diversen Konzerten von Februar bis Mai merkte auch der nicht eingefleischte Fan spätestens beim Konzert am 24. März in Bad Schlema, dass irgendwie innerhalb der Band etwas nicht stimmt. Die  Dialoge während dieser Konzerte, die sonst immer eine Stärke der Band war, verpufften. Man hatte das Gefühl, als würden die Herren Künstler das erste Mal miteinander musizieren. Professionell wurden offensichtliche Diskrepanzen überspielt, aber Spannungen waren zu diesem Zeitpunkt nicht zu überhören und auch nicht zu übersehen. Im Rückblick behaupte ich einmal, dass private und persönliche Dinge zu diesem Zeitpunkt eine große Rolle gespielt haben, denn die Herren Musiker haben ja auch ein Privatleben! Näher möchte ich hier einmal nicht auf dieses wahrlich schlechteste Konzert des Jahres 2012 eingehen, da mir das auch nicht zusteht.-

 

Das für die Band und auch für mich emotionalste Konzert fand definitiv in der JVA Zwickau statt! Ja, das legendäre Knastkonzert, bei dem die Öffentlichkeit leider ausgeschlossen war. Noch nie habe ich die Krippelkiefern nach einem Konzert so sprachlos und emotional ergriffen erlebt, wie nach diesem Konzert, für das sie gemeinsam jahrelang gekämpft haben.

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Ich will das nicht noch einmal weiter ausführen, man kann das ja hier alles noch einmal nachlesen. Auch wenn viele Leute dieses Konzert verurteilt haben, war es für die Band selbst das wohl Wichtigste des Jahres. Die Gründe für dieses Konzert, sind sehr vielschichtig und müssen hier nicht noch einmal erwähnt werden.

Einschneidend war sicher auch im Jahr 2012, dass Sterni die Diaspora in Berlin verließ und seinen Wohnort an den Rand des Erzgebirges verlegte. Ob Chemnitz nun die richtige Wahl für Ihn war und ist, sei einmal dahingestellt, aber ich denke, dass es für ihn das Wichtigste war, wieder in der Heimat zu sein und sein geliebtes Erzgebirge ist von Chemnitz auch in kürzester Zeit zu erreichen. Von diesem Augenblick an, hatte man auch das Gefühl, dass die Konzerte wieder besser wurden und auch das Projekt „De Neie“ wurde im Turbomodus vorangetrieben. Auch wenn das Studio in Eibenstock, in dem die CD produzierte wurde, schließen musste, wurde das Projekt in einem erst einmal provisorisch eingerichteten Studio fortgesetzt. Danke an dieser Stelle noch einmal an den Pfiff(waveside records).reord release-21Über die „Neie“ haben sich ja nun auch schon einige Kritiker geäußert und diese Kritik fiel sehr unterschiedlich aus. Mit etwas Abstand, ist es für mich persönlich nach wie vor eine gelungene CD. Wie ich auch schon wo anders schrieb, würde ich die neue CD als „Findungs- CD“ bezeichnen. Da sind im Laufe der Jahre viele Titel zusammengekommen  und stellen sicher auch unterschiedliche musikalische wie inhaltliche Themen dar. In welche Richtung es weiter gehen wird, bleibt aber abzuwarten. Auf jeden Fall bleibt es aber spannend und zu meiner Freude nicht berechenbar! Mainstream wird und ist es aber nicht.-

So, nach dem erfolgreichen Abschluss der Weihnachtstour kehrt ungewöhnliche Ruhe bei den Krippelkiefern ein. Das erste Konzert 2013 ist erst irgendwann Mitte Mai. Die Gründe hierfür dürften ja inzwischen bekannt sein. Sterni ist auf der Suche nach seinen Helden in Spanien und möchte von dort aus die Weltrevolution starten. Falls er wirklich die Enkel von Hans Beimler und Antonio Jinterrez und Arthur Becker trifft, könnte sogar das erste und auch das zweite Konzert im Jahr 2013 ausfallen. Aber keine Angst, Sterni wird uns aus Spanien berichten und man wird seine Berichte hier auf der Blogseite lesen können. So, jetzt habe ich das offiziell verkündet, da kann er auch keinen Rückzieher mehr machen. Auch wenn er das jetzt nicht nett finden wird, aber manchmal braucht er so ein bisschen Druck von  außerhalb!-

Am Ende meines kleinen, persönlichen Rückblicks, möchte ich mich bei einigen noch etwas unbeliebter machen. Was in meinem Kopf nach wie vor, teilweise auch schon wie ein Krimi virtuell abläuft, ist die Idee von einem gemeinsamen Konzert der Krippelkiefern mit den, jetzt sage und schreibe ich es, Randfichten. Auch wenn ich mir so manchen Seitenhieb gegen die Combo aus Johanngeorgenstadt erlaubt habe und mir auch weiterhin erlauben werde, ist es ein faszinierender Gedanke diese beiden Bands auf einer Bühne zu sehen. Ich denke, dass wir Erzgebirger in diesen schlechten, politischen Zeiten wenigstens kulturell zusammenhalten sollten. Vielleicht kann man ja auch noch ein paar andere erzgebirgische Künstler für so eine Veranstaltung gewinnen. Aber naja, das liegt nicht in meiner Macht, aber ich wäre definitiv dabei! Es gibt ja schon einen sogenannten „Sachsendreier“(Lift, electra, Stern Meißen) und wenn die das können, dann kann das das Bergvolk des Miriquidi erst Recht! Denkt mal darüber nach und sagt nicht gleich, das ich langsam senil werde, denn das bin ich schon, was aber nicht bedeutet, dass ich nicht noch lichte Momente habe.

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24. Dezember 2012 1 24 /12 /Dezember /2012 08:40

  Achtung Kriki

Liebe Freunde der krikikistischen Weltrevolution,

 

Was hat sich "Dr Sterni" bloß dabei gedacht, dass er es schon wieder wagt, uns mit einer ellenlangen Ansprache gewaltig auf die Nerven zu gehen und die letzten Tage des dahinscheidenden Jahres zu versaue(r)n, wird sich so manch einer unter euch fragen. Schließlich geben sich ja "de Merkel-Hax"[1] und neuerdings auch unser salbungsvoll Bundeswehrwaffen segnende Ex-Pastor Joachim Gauck zum Jahresende die Ehre, uns aus unserem seligen Weihnachtstaumel aufzuschrecken. Zwar fallen diese Ansprachen immer langweiliger und floskelhafter aus, ihr Ziel, das Volk bei der Stange zu halten, erfüllen sie aber erstaunlicherweise jedes Mal in recht befriedigender Weise. Dabei tut es nur wenig zur Sache, dass es eigentlich die Ackermänner und die anderen führenden Bankenbosse im Lande sein müssten, die wahren Herren unserer Repunlik, die ihren Untertanen in regelmäßigen Abständen die Leviten lesen sollten. Dass dem nicht der Fall ist, hat wohl damit zu tun, dass es die wahren Herren der Macht doch lieber bevorzugen, sich diskret im Hintergrund zu halten, der Allgemeinheit vortäuschend, es existiere in der Scheindemokratie Deutschland noch so etwas wie eine Gewaltenteilung.

Dass ich heute zum Alarmmelder geeilt bin, um euch unsanft wachzurütteln, hat einen ganz gewichtigen Grund. Ich möchte euch nämlich allen ganz laut zurufen: Lasst euch nicht schon wieder veräppeln! Nun heißt es auf einmal, dass der von der ARD und allen anderen mehr oder weniger seriösen gleichgeschalteten Massenmedien vorhergesagte Weltuntergang nun doch nicht stattgefunden haben soll. Das ist schon wieder eine ganz unverschämte Lüge, denn das Gegenteil ist gerade der Fall:

Es ist mir deshalb eine ungeheure Genugtuung, euch verkünden zu dürfen, dass der seit 500 Jahren die Welt beherrschende Räuberkapitalismus, begründet auf eine Politik von Blut und Eisen, ermächtigt durch die Entwicklung und den Einsatz von Feuer- und Massenvernichtungswaffen, um die Menschheit skrupellos und mit einem möglichst hohen Eigennutzeffekt ausbeuten zu können, soeben seinen Todesstoß erhalten hat. Wie von Kriki-Astrologen bereits vor über 150 Jahren prophezeit wurde, versetzte sich das pervertierte System den Todesstoß selbst, verleitet und zum Größenwahn getrieben durch seine maßlose Gier nach immer höheren Profiten. Versteht mich bitte nicht falsch, ich spreche hier keineswegs von den schon so viele Jahre an die Seite gedrängten anständigen, produzierenden Unternehmern, sondern von der unproduktiven Gaunerbande im Frack und Zylinder, bestehend aus Hassardeuren, Erbschleichern und Finanzkriminellen, die trotz ihrer ererbten und zusammengeraubten Beutegüter nie genug vom großen Kuchen abbekommen konnten. Lasset uns also ein jauchzendes "Hallelujah" anstimmen, denn der Selbstmord einer Handvoll global agierender Finanzspekulanten wird unsere geschundene liebe Mutter Erde sicherlich ohne allzu große Kolateralschäden überstehen. Im Gegenteil, sie erhält dadurch endlich  eine reale Chance, sich von dem jahrhundertelang erduldeten bösen Übel zu erholen und in Zukunft wieder in frohen, bunten Farben zu erblühen.

Wer Ohren habe, der höre: Das Kriki-Horrorskop und der mysteriöse Alte auf dem Finkenbergfelsen haben für das Frühjahr 2013 endlich den Beginn der Weltrevolution vorhergesagt. Ja, ihr habt ganz richtig geraten: alles startet in Spanien, nämlich in Sevilla, wohin ich von der krikikistischen Untergrundsregierung als Auslandskorrespondent entsandt wurde, um der Ausrufung der spanischen Räterepublik beiwohnen und bei der Aufstellung der Internationaler Brigaden aktiv mitwirken zu dürfen. Glaubt aber bitte nicht, ich hätte mich vorgedrängelt. Schließlich liegt es ja nicht an mir, dass mein Praktikumsgesuch in der bischöflichen Residenz vor Ort abgelehnt wurde. Nun bin ich halt gezwungen, meinen guten alten Vorbilder Hans Beimler, Arthur Becker und natürlich unserem Anton – nein, nicht diesem schäbigen Dublikat aus Tirol! – sondern unserem, ihr wisst schon, wen – nachzueifern, der von den Spaniern unter dem Namen Antonio Jinterrez de la Valle de Joaquin zum Volkshelden erhoben wurde.

Ich bitte euch auch herzlichst darum, nicht voreilig in Mitleidstränen der Schadenfreude auszubrechen. Glaubt nicht, dass euer Sterni wegen seiner Unverschämtheiten fernab der Heimat als verhasster Deutscher erschlagen, als Ketzer verbrannt oder gar als Heiland ans Kreuz geschlagen werden wird. Schließlich bin ich ja gar kein verhasster Deutscher, sondern ein bemitleidenswerter Erzgebirger, einem Volksstamme angehörig, der auf genauso schändliche Weise unterdrückt wird, wie man es heutzutage mit den Südeuropäern tut.

Was ich euch eben erzählt habe, bleibt natürlich ein Geheimnis unter uns Eingeweihten, sonst wird mir womöglich noch im letzten Moment das Visum entzogen und ich muss den ganzen Winter über in der deutschen Kälte bei erhöhten Strompreisen darben.

Ich wende mich jetzt lieber meinem heiß geliebten Erzgebirge zu, so heiß geliebt wie der Glühwein, der mir gerade durch meine durstige Gurgel rinnt. Seit einem halben Jahr bin ich meinen heimatlichen Bergen endlich wieder ganz mächtig auf die Pelle gerückt, seitdem ich mich nämlich hier in dr Chamz niedergelassen habe. Sterni ante portas, munkelt man seither in düsteren Amtsstuben. Doch es stört mich wenig, wenn ein aufgeschreckter Bürgermeister mittlerweile schon daran denkt, nach dem Abriss des Bahngebäudes nun auch den Abbruch der Schienengeleise von Aue bis Thalheim durch Ein-Euro-Fünfzig-Arbeitskräfte in die Wege leiten zu lassen, um besagten Störenfried den Aufstieg ins Gebirg' möglichst zu erschweren.

Ein neues Attentat, eingefädelt von südwestdeutschen Umweltbanausen bereitet mir da schon viel größere Sorgen. Stellt euch vor, der Wald, in dem der selige Igel Max weiland lebte und in dem heute noch unser liebes Eichhörnchen Horstl beheimatet ist, soll abgeholzt und plattgewalzt werden, um dort eine Riesen-Windenergieanlage zu errichten. Zur Zeit ist man gerade dabei, die Hundshübler und Stützengrüner Dorfältesten weichzuklopfen. Getraut es euch ja nicht, Dorfschulzen, euch bestechen zu lassen, sonst wird es euch möglicherweise hunds-übel ergehen!

Doch auch freudvollere Kunde gibt es aus dem Gebirg' zu berichten. Meine Heimatgemeinde Zschorlau ist jetzt vollkommen von einem neuen Berggeschrey erfasst worden. Millionen von Tonnen an Schwerspat und Wolfram, womöglicherweise auch noch Silber, Uran und Kupfer, sind in den Tiefen erkundet worden und sollen nun zum Wohle der Industrie ausgebeutet werden. Ein kleines Problemchen gibt es natürlich bei der Sache: der Steinberg muss weg! Der störte ja schon immer und war schließlich hauptverantwortlich für die vielen schlimmen Unwetter, die sich im Dorf in den letzten Jahrzehnten ereigneten. Jetzt soll der Bösewicht also weichen, damit die benötigte Anflugschneise für den Groß-Flughafen, der auf den Filzbachwiesen errichtet werden soll, angelegt werden kann, denn der Anflug aus Richtung Hundshübel wird ja wegen der geplanten Riesenwindmühlen unmöglich gemacht. Positiver Nebeneffekt: Steine, Granit und Kies können für den Pistenbau aus heimischer Produktion geliefert werden. Also liebe Zschorlauer, hurtig voran in die Supermoderne des 21. Jahrhunderts! Mit dem Abriss der ersten Dorfhäuser wird wohl schon im Laufe des Jahres 2013 begonnen werden können, da die Bodenschätze direkt unter dem Dorf verborgen liegen und deshalb eine Evakuierung der Bevölkerung nach Bitterfeld nötig wird.

Ich selbst will diesmal auch persönlich zu Schaufel und Spaten greifen, damit es nicht schon wieder heißt, der Sterni würde bloß immer dumm daherschwatzen. Geplant ist die Errichtung eines eigenen kleinen Bergwerkes, das ich auf dem Privatgrundstück von Herrn... - nein, ja keine Namen, damit mir bloß kein anderer zuvorkommt! Nach gutem alten sächsischen Bergrecht bin ich nämlich befugt, auf jedem beliebigen Grundstück zu schürfen. Dafür habe ich 10 % meines Gewinns an den Alteigentümer zu entrichten – oder dieser muss mir 10 % zu den Schulden dazublechen, die ich erwirtschaften werde – wir leben ja schließlich in einer gerechten Welt. Ich kann also theoretisch bereits im Mai mit meiner Buddelei beginnen, muss aber darauf achten, dass ich meinen Stollen nicht länger als zwei Tage hintereinander offen liegen lasse, denn dann müsste ich mit einer feindlichen Übernahme rechnen.

Oh mein Gott, jetzt hätte ich ja fast das Allerwichtigste ganz und gar vergessen, verfluchter Glühwein. Ich wollte mich bei euch allen ja nur erkundigen, ob ihr schon eine "Neie" von den Krippelkiefern erworben habt, denn die Auflage ist natürlich wieder einmal streng limitiert. Wir wollen nun mal nicht in die sächsische Hitparade!

Ich wünsche Euch allen fröhliche Weihnachtsfeiertage ohne Stress und Gallenkolik. Für das Neue Jahr 2013 sei euch Zivilcourage, Lebensmut, Gesundheit und aufrührerischer Geist beschert! Lasst euch nicht länger belügen, verdummen und einschüchtern! Haltet durch, wenn's irgendwie geht. Das wünsche ich übrigens auch mir und dem Rest Krippelkiefern-Bande, für die es, allen Schwierigkeiten zum Trotz, auch im kommenden Jahr ganz viel zu tun geben wird. Doch es ist ein steiler, steiniger Bergpfad, den wir hinaufkraxeln müssen. Wir rechnen auf eure Unterstützung.

 

Stefan Sterni Mösch

 



[1]             "Hax" ist im Erzgebirgischen ein durchaus positiv besetzter Begriff, man denke nur an "de Kreiterhaxn", liebenswerten heilkundigen Weibeln, die durch die haamischen Berge schleichen, und wird hier keinesfalls als beleidigendes Schimpfwort sondern als ehrfurchtsvolles Prädikat gebraucht.

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6. Dezember 2012 4 06 /12 /Dezember /2012 10:35

Wochenspiegel1

Da hält man nun dieses Stück Plastik in den Händen und liest darauf „De Neie“. Welcher enorme Aufwand in dieser CD steckt erahnt man nicht. Sollen wir auch nicht, denn uns soll dieses musikalische Meisterwerk einfach nur gefallen oder auch zum Nachdenken anregen. Was die Jungs da im Studio von Dennis Gazsi (Pfiff) produziert haben, ist tontechnisch definitiv die Beste CD der Band(e).

Wie ich schon in meinen letzten Senf vermutet hatte, wird es wieder Kritiker geben, die sich äußern, ohne die CD auch nur einmal angehört zu haben. Gleich am 1. Dezember im „Wochenspiegel“ äußerte sich Redakteur und Journalist Sven Günther über „De Neie“ der „Kribbelkiefern“( wie er mehrfach in seinem Artikel schrieb). Eigenartigerweise stimmt in der Überschrift des Artikels die Schreibweise des Bandnamens noch, doch im nachfolgenden Artikel schreibt Herr Günther den Bandnamen mehrfach falsch. Herr Günther die Band heißt „De Krippelkiefern“ und NICHT Kribbelkiefern!! Wie kann so etwas aber passieren? Man kann sich das eventuell so vorstellen. Da sitzt jemand mit seinem Allerwertesten in seinem warmen Redakteurssessel und soll einen Artikel über etwas schreiben. Dann schreibt man die Überschrift noch richtig, aber die anderen Passagen kopiert man sich von diversen Artikeln aus dem Internet, die 2007/8 entstanden sind, in denen der Name der Band eben auch falsch geschrieben wurde. Oder war es doch anders? Ist auch egal, beim Lesen dieses journalistischen Abklatsches, hatte ich sogar das Bedürfnis mich zu übergeben, bei soviel geschriebener Schei…-

Des Weiteren sind Die Krippelkiefern definitiv keine „Anti- Randfichten“ Band! Sie würden das Schaffen ihrer Musikerkollegen, egal aus welchem musikalischen Lager, nie in Frage stellen oder sich negativ über deren musikalisches Schaffen äußern. Natürlich wird auf der Bühne der ein oder andere Witz gemacht, dies tun andere Musiker aber auch und das hat nichts Abwertendes an sich.

Sehr geehrter Herr Bösecke(Geschäftsführer), ich schätze ihr Blatt als kostenlosen Lesestoff sehr, aber der Inhalt Ihrer Zeitung sollte journalistisch nicht unter dem der „Morgenpost“ rutschen!

Sehr geehrter Herr Günther, ich möchte hier nicht Ihr gesamtes journalistisches Schaffen diskreditieren, aber bei diesem Artikel über eine erzgebirgische Kultband, haben Sie total versagt! Wenn ich keine Lust habe oder keine Ahnung über Dinge, von denen ich berichten soll, sollte man vielleicht dann doch einfach einmal die journalistische Feder stillhalten oder sich die Zeit nehmen und sich mit der Materie beschäftigen! Des Weiteren haben Sie definitiv noch kein einziges Lied von der neuen CD der Krippelkiefern gehört, als Sie Ihren Artikel verfasst haben! Wie können Sie sich dann ein Urteil bilden? In der Schule würde man sagen Klassenziel verfehlt. Kommen Sie einfach einmal mit Ihrer Familie am 25. Dezember zum großen Weihnachtskonzert der Krippelkiefern nach Bad Schlema. Lassen Sie es auf sich wirken und dann können Sie ja noch einmal einen Anlauf nehmen und einen neuen Artikel verfassen. Und dann steht es Ihnen auch zu, negativ zu urteilen, aber nur dann.

Dor Harti

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27. November 2012 2 27 /11 /November /2012 17:04

Unsere neue CD !!!!

 

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