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6. Dezember 2012 4 06 /12 /Dezember /2012 10:35

Wochenspiegel1

Da hält man nun dieses Stück Plastik in den Händen und liest darauf „De Neie“. Welcher enorme Aufwand in dieser CD steckt erahnt man nicht. Sollen wir auch nicht, denn uns soll dieses musikalische Meisterwerk einfach nur gefallen oder auch zum Nachdenken anregen. Was die Jungs da im Studio von Dennis Gazsi (Pfiff) produziert haben, ist tontechnisch definitiv die Beste CD der Band(e).

Wie ich schon in meinen letzten Senf vermutet hatte, wird es wieder Kritiker geben, die sich äußern, ohne die CD auch nur einmal angehört zu haben. Gleich am 1. Dezember im „Wochenspiegel“ äußerte sich Redakteur und Journalist Sven Günther über „De Neie“ der „Kribbelkiefern“( wie er mehrfach in seinem Artikel schrieb). Eigenartigerweise stimmt in der Überschrift des Artikels die Schreibweise des Bandnamens noch, doch im nachfolgenden Artikel schreibt Herr Günther den Bandnamen mehrfach falsch. Herr Günther die Band heißt „De Krippelkiefern“ und NICHT Kribbelkiefern!! Wie kann so etwas aber passieren? Man kann sich das eventuell so vorstellen. Da sitzt jemand mit seinem Allerwertesten in seinem warmen Redakteurssessel und soll einen Artikel über etwas schreiben. Dann schreibt man die Überschrift noch richtig, aber die anderen Passagen kopiert man sich von diversen Artikeln aus dem Internet, die 2007/8 entstanden sind, in denen der Name der Band eben auch falsch geschrieben wurde. Oder war es doch anders? Ist auch egal, beim Lesen dieses journalistischen Abklatsches, hatte ich sogar das Bedürfnis mich zu übergeben, bei soviel geschriebener Schei…-

Des Weiteren sind Die Krippelkiefern definitiv keine „Anti- Randfichten“ Band! Sie würden das Schaffen ihrer Musikerkollegen, egal aus welchem musikalischen Lager, nie in Frage stellen oder sich negativ über deren musikalisches Schaffen äußern. Natürlich wird auf der Bühne der ein oder andere Witz gemacht, dies tun andere Musiker aber auch und das hat nichts Abwertendes an sich.

Sehr geehrter Herr Bösecke(Geschäftsführer), ich schätze ihr Blatt als kostenlosen Lesestoff sehr, aber der Inhalt Ihrer Zeitung sollte journalistisch nicht unter dem der „Morgenpost“ rutschen!

Sehr geehrter Herr Günther, ich möchte hier nicht Ihr gesamtes journalistisches Schaffen diskreditieren, aber bei diesem Artikel über eine erzgebirgische Kultband, haben Sie total versagt! Wenn ich keine Lust habe oder keine Ahnung über Dinge, von denen ich berichten soll, sollte man vielleicht dann doch einfach einmal die journalistische Feder stillhalten oder sich die Zeit nehmen und sich mit der Materie beschäftigen! Des Weiteren haben Sie definitiv noch kein einziges Lied von der neuen CD der Krippelkiefern gehört, als Sie Ihren Artikel verfasst haben! Wie können Sie sich dann ein Urteil bilden? In der Schule würde man sagen Klassenziel verfehlt. Kommen Sie einfach einmal mit Ihrer Familie am 25. Dezember zum großen Weihnachtskonzert der Krippelkiefern nach Bad Schlema. Lassen Sie es auf sich wirken und dann können Sie ja noch einmal einen Anlauf nehmen und einen neuen Artikel verfassen. Und dann steht es Ihnen auch zu, negativ zu urteilen, aber nur dann.

Dor Harti

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Kommentare

MäMi 09/12/2013 12:17


Sei mal nicht so böse mit dem Schreiberling. Immerhin war die Überschrift korrekt und es war kein Verriß und ob der Autor was für den Schreibfehler kann oder jemand anders...


Kenne das selbst, ich spiele in einer Band namens D.U.M.P., schon erlebt, in der Überschrift stand es richtig, unter den Fotos stand Dumb oder Gump. kann man lachen.


es grüßt ein ehemaliger musikalischer Weggefährte von Sterni und Torsten aus EndArt Zeiten

de Krippelkiefern 09/12/2013 19:20



Anmerkung Harrti:


Mich hat es einfach geärgert, weil ich im Vorfeld schon solche Sachen erwartet hatte! Ich bleibe jedenfalls bei meiner Meinung, schließlich bekommen diese Leute Geld dafür, wenn sie einen Artikel
verfassen. Da kann ich erwarten, dass sie wenigstens richtig recherchieren, bevor sie so einen Artikel in die Welt setzen. Ich muß in meinem Job auch ehrliche Arbeit abliefern, wenn ich Geld
dafür bekommen will. Man muß sich auch nicht alles gefallen lassen, denn wir leben ja angeblich in einem demokratischen Staat…