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8. Mai 2013 3 08 /05 /Mai /2013 06:18

   

Gefühlt ein Jahr ist es nun schon her, als die letzte Live- Mugge der Krippelkiefern stattfand.

Einige von euch werden sich sicher noch dunkel daran erinnern können. Diese Auszeit war gewollt und vom Sterni bei der Bande beantragt worden. Die demokratische Abstimmung gab ihm dann grünes Licht, damit er sein „Spanienprojekt“, was er schon lang geplant hatte, durchziehen konnte. Viele werden sich jetzt wohl fragen, was der Sterni denn in Spanien gemacht hat? Naja, das liegt ja wohl auf der Hand! Er folgte seinen Vorbildern Hans Beimler und Artur Becker, die ja bekanntlich in Spanien für die Weltrevolution mit der Waffe in der Hand kämpften. Nun darf sich auf keinen Fall vorstellen, das der überzeugte Pazifist Stefan Mösch mit dem Maschinengewehr in der Hand in Spanien aus dem Flugzeug gestiegen ist. Nein, die Waffe vom Sterni ist das Wort, was er als bekannter Demagoge gekonnt einzusetzen weiß. Auch war er als inoffizieller Kulturbotschafter für das Erzgebirge in Spanien unterwegs, denn das Erzgebirge und Spanien haben ja eine gemeinsame kulturelle Vergangenheit. Nach intensiver, krikikistischer Geschichtsforschung musste ja die Geschichte von Anton Günther neu geschrieben werden. Dank dieser Forschung ist ja bekannt geworden, dass Anton Günther seinen Suizid nur vorgetäuscht hat, um unter dem Namen Antonio Guinterrez zuerst in Spanien weiterlebte, bevor nach Südamerika ging und Carlos Santana das Gitarre spielen beibrachte. Aber das ist ja alles bekannt, aber ich wollte noch einmal kurz darstellen, weshalb diese Spanienreise dem Sterni so wichtig war.-

Die Spanier haben dann auch sehr schnell gemerkt, dass die Erzgebirger anders sind als die Deutschen, die sie bisher kennen gelernt haben. Da kommt einer in ihre Kneipe, der spricht dann auch deutsch, aber verstehen können sie es trotzdem nicht. Aber dann trinkt der Typ, der aussieht wie Karl Marx die gesamte Kneipe auch noch unter den Tisch und am späten Abend „raucht“ er der Jugend dann noch einen vor, das denen schon vom Zusehen schwindlig wird. Ja, das hat den Spaniern imponiert! Also auch an dieser Stelle noch einmal meinen persönlichen Dank an den erzgebirgischen Kulturbotschafter Sterni! Ich habe sogar gehört, dass man sich in den Kneipen von Sevilla ab jetzt mit „Glück Auf“ begrüßt. Ja, das Pflänzlein des Krikikismus hat der Sterni in Spanien gepflanzt und somit hat er auch seinen Bildungsauftrag erfüllt! Nur gut, das der Fischer, Mich nicht auch noch mit war, sonst würden die Einheimischen jetzt ganz Sevilla unterhöhlen und nach Uran suchen…. –

 

Was gibt es Neues beim ersten offiziellen Auftritt 2013? Naja, ich hoffe ich verrate kein Geheimnis! Also, da die Krippelkiefern ja von ihrer Optik und nicht von ihrer Musikalität auf der Bühne leben, haben die Jungs sich natürlich etwas einfallen lassen, um optisch da Publikum noch mehr zu verwöhnen. Mehr darf ich mal wieder nicht verraten, aber die Fans der Band ZZ-Top werden sich freuen. Natürlich dürfen wir auch gespannt sein, was der Sterni für Geschichten zu erzählen hat, die er in Sevilla erlebt hat. Da bleibt sicher kein Auge trocken, aber es ist sicher auch viel Nachdenkliches dabei, was der Sterni  in seiner unnachahmlichen Art zum Besten geben wird.

Des Weiteren wurde das „Kiefern- Büro“, was auch teilweise als Proberaum dient, nach 4 Monaten wieder einmal durchgelüftet. Nicht weil dort die letzten 4 Monate nicht gearbeitet wurde, sondern damit der Qualm der ersten Probe abziehen konnte.

Büro 2013 blog1

Auch wenn jetzt fast 5 Monate Pause war, wurde in diesem Büro fast täglich gearbeitet, denn man kann sich kaum vorstellen, wie viel Bürokram täglich zu erledigen ist, wenn man eigentlich nur ein bisschen Musik macht. Wer es nicht glaubt, sollte einmal den Bassisten Tobias fragen, denn die arme Sau erledigt diesem Kram täglich in seiner Freizeit. Ich war ja auch erschrocken, als ich diese Papierberge gesehen habe, die da abgearbeitet werden müssen. Deshalb habe ich einmal ein Foto gemacht, und hier mit aufgenommen.

Büro 2013 blog1-3

So, nun noch ein paar aktuelle Informationen zum 1. offiziellen Auftritt am 25. Mai. Viele werden sagen, da ist doch Fußball. Genau, an diesem Tag ist doch das Finale der UEFA Champions League- Borussia Dortmund gegen die „andere Mannschaft“. Deshalb werden die Krippelkiefern schon gegen 17.00 Uhr anfangen zu musizieren und das bis ca. 20.45 Uhr. Dann wird es ein Public Viewing geben und wer will kann sich dann das Spiel Live anschauen. Einen kleiner Hinweis, an alle die jetzt sagen, dass sie Fußball nicht interessiert- Eure Enkel werden euch irgendwann einmal nach diesem „Jahrhundertspiel“ fragen! Dann könnt ihr wenigstens sagen: „…das Spiel haben wir damals mit den Krippelkiefern zusammen angeschaut. Die hatten zwar noch weniger Ahnung vom Fußball als alle anderen, aber es war sehr lustig.“-

Also, in diesem Sinne freue ich mich auf ein paar schöne Konzerte, die uns dieses Jahr noch erwarten.


dr Harti

 

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