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Die Fähigkeit, ehrliche erzgebirgische Mundarttexte in zeitgemäßer Form einem Publikum jenseits von "Kastelruther Spatzen", "de Randfichten" und dergleichen nahe zu bringen, zeichnet die Vier ebenso aus wie die Freude am spontanen, musikalischen Experiment mit ihrem ambivalenten Heimatgefühl. Das Publikum muss stets mit leiden, mit lachen und mit trinken.

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Mei Zigarettl

Mei Zigarettl

Fiel ich mich mol schwach, gibts dorham emol Krach.
Weß ich emol net wetter. I want to feel better.
De Lucy in the sky, die kimmt mer net rei.
Bi e fool on the hill, der e Zigrettl ner will.

Dann gieh ich in mei Bettl, un raach e Zigarettl.
Des is kah Geaddel: I prefer a special Blattl.

Oh Angie, my dream, kimmst von Behme do driem.
Wus su lieblich schieh blieht, un dor Zoll dich net sieht.
Je n'aime pas de problèmes, drum raach ich dich alleene.
Dort ubm uf menn Zimmerl, do riechts wie im Himmel.

Do liech ich in mei Bettl, un raach e Zigarettl. ...

Der Dylan un dor Jagger, de Härteln un der Wecker.
Die wissen wos ich mehne. wunoch ich mich su sehne.
Und selbst dor Anton Gienther, raacht dozumol im Winter.
Der Mojk in seinem Stadtl, dor Mross uffn Trompatl.

Die liegn in ihrn Bettln, un rang e Zigarettl. ...

Dor Schredter un dor Fischer, ich her schu des Gekicher.
Die stoppen sich e Pfeifel, un kümmern sich in Teifel.
Um in Steiber un de Bayern, die de Maßkriech neileihern.
Die warn dofür noch bießen. Wir wern is Hofbräuhaus bald schließen.

Dann liegn mer in unnern Bettln, ...

 

Hochdeutsch übersetzt:

 

Mein Zigarettchen

Fühl ich mich mal schwach, gibt's daheim einmal Krach.
Weiß ich einmal nicht weiter. Ich möchte mich besser fühlen.
Die Lucy in the sky, die kommt mir nicht rein.
Ich bin ein Verrückter auf dem Hügel, der ein Zigarettchen nur will.

Dann geh ich in mein Bettchen, und rauch ein Zigarettchen.
Das ist kein Unsinn: Ich bevorzuge ein spezielles Blättchen.

Oh Angie, mein Traum, kommst von Böhmen da drüben.
Wos so lieblich schön blüht, und der Zoll dich nicht sieht.
Ich mag keine Probleme,drum rauch ich die alleine.
Dort oben auf meinem Zimmerchen, da riechts wie im Himmel.

Da lieg ich in mein Bettchen, ...

Der Dylan und der Jagger, die Härtel und der Wecker.
Die wissen was ich meine, wonach ich mich so sehne.
Und selbst der Anton Günther, rauchte dazumal im Winter.
Der Mojk in seinem Städtl, der Mross auf seiner kleinen Trompete.

Die liegen in ihren Bettchen, ...

Der Schröder und der Fischer, ich hör schon das Gekicher.
Die stopfen sich ein Pfeifchen, und kümmern sich den Teufel.
Um den Stoiber und die Bayern, die die Maßkrüge hineinleiern.
Die werden dafür noch büßen, wir lassen das Hofbräuhaus bald schließen.

Dann liegen wir in unseren Bettchen, ...

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