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Die Fähigkeit, ehrliche erzgebirgische Mundarttexte in zeitgemäßer Form einem Publikum jenseits von "Kastelruther Spatzen", "de Randfichten" und dergleichen nahe zu bringen, zeichnet die Vier ebenso aus wie die Freude am spontanen, musikalischen Experiment mit ihrem ambivalenten Heimatgefühl. Das Publikum muss stets mit leiden, mit lachen und mit trinken.

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Unner Rob

Unner Rob

Wer ging in de Schwamme beizeiten schu frieh
mitn Säckel, wenns erschte Pilzel do stieht?
Unner Rob, unner Rob, unner Rob.

War lief durch de Walder der Kreiz und der Quar,
un war hat ze Mittig sei Säckel noch laar?
Unner Rob, unner Rob, unner Rob.

War macht noort gemütlich zur Waldschänk driem nei,
kam hamzu fier Durscht an kenn Wirtshaus vorbei?
Unner Rob, unner Rob, unner Rob.

Wer log net in Bett wie de Fraa kontrolliert
war kam erscht an annern Tog frieh aspaziert?
Unner Rob, unner Rob, unner Rob.

War mächt esu garn in de Schwamme mol gieh
un wogt sichs net, seiner Fraa zu gestieh?
Unner Rob, unner Rob, unner Rob.

 

Hochdeutsch übersetzt:

 

Unser Robert

Wer ging in die Pilze beizeiten schon früh
Mit 'nem Säckchen, wenns erste Pilzlein dasteht?
Unser Robert, unser Robert, unser Robert.

Wer lief durch die Wälder der Kreuz und der Quer,
und wer hatte zu Mittag sein Säckchen noch leer?
Unser Robert, unser Robert, unser Robert.

Wer macht danach gemütlich zur Waldschenke drüben rein,
kam heimwärts vor Durst an keinem Wirtshaus vorbei?
Unser Robert, unser Robert, unser Robert.

Wer lag nicht im Bett, als die Frau kontrollierte,
Wer kam erst am anderen Tag früh anspaziert?
Unser Robert, unser Robert, unser Robert.

Wer möchte so gerne mal in die Pilze gehn,
und wagt sichs nicht seiner Frau zu gestehn?
Unser Robert, unser Robert, unser Robert.

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