Die Fähigkeit, ehrliche erzgebirgische Mundarttexte in zeitgemäßer Form einem Publikum jenseits von "Kastelruther Spatzen", "de Randfichten" und dergleichen nahe zu bringen, zeichnet die Vier ebenso aus wie die Freude am spontanen, musikalischen Experiment mit ihrem ambivalenten Heimatgefühl. Das Publikum muss stets mit leiden, mit lachen und mit trinken.
Thomas KATO Karl , oder einfach nur Karli. Geboren mitten in den wilden 60igern des vorigen Jahrhunderts, in der damals noch grauen Schumannstadt Zwickau.
Schon als Kind quälte er die Gitarre und hat bis heute nicht von dieser Unart lassen können. Der Legende nach der einzige Taliban, dem Whiskey trinken erlaubt ist. (man munkelt: nicht unter zwei Flaschen pro Abend)
Als Quotenproletarier unter Akademikern ein nachvollziehbares Bedürfnis um seine Minderwertigkeitskomplexe zu ertränken. Er bedient in seiner Freizeit gerne Bagger und alles, was auch nur annähernd nach Baumaschine aussieht.
Zwei Mal in der Woche gibt Karli seine wilden Musiktheorien an ahnungslose, wehrlose Schüler weiter. (Schülerquälen geht also auch ohne akademischen Titel).