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Die Fähigkeit, ehrliche erzgebirgische Mundarttexte in zeitgemäßer Form einem Publikum jenseits von "Kastelruther Spatzen", "de Randfichten" und dergleichen nahe zu bringen, zeichnet die Vier ebenso aus wie die Freude am spontanen, musikalischen Experiment mit ihrem ambivalenten Heimatgefühl. Das Publikum muss stets mit leiden, mit lachen und mit trinken.

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Auftritt am 1. 10.2011 zum „Lauterer Vugelbeerfast“

 

Wos is däh des?-  fragten sich viele Besucher des Lauterer Vugelbeerfastes am Samstag. Da ist schönes Wetter, das Festzelt ist gefüllt mit Menschen in bester Laune, das Bier und der „Vugelbeertroppen“ läuft in Strömen und De Krippelkiefern stehen zum Auftitt in den Startlöchern. Alles ist für einen supergeilen Abend gerichtet- Alles? Leider nicht! Da gibt es leider noch die Tontechnik, die an diesem Abend wohl besser den Namen Tonzerstörungstechnik verdient hat. War das Absicht oder Unvermögen, was uns da von diesen „Technikern“ geboten wurde? Als Band hast du natürlich voll die Arschkarte gezogen, wenn du dich auf  „Tontechniker“ verlassen musst, die vom Veranstalter gestellt werden. Für Leute, die an diesem Abend De Krippelkiefern das erste Mal gehört haben, und zurecht sagten, die versteht man ja gar nicht und akustisch klang es zeitweise wie meine Toilettenspülung, diesen Menschen möchte ich sagen, dass es nicht an den Kiefern lag! Kommt einfach mal zu einem der zahlreichen Krippelkiefernauftritte bei der diesjährigen Weihnachtstour. Da haben die Kiefern wieder ihre eigenen Techniker dabei. Liebe Organisatoren des Vugelbeerfastes, falls ihr im nächsten Jahr nicht wieder so eine Pleite mit der Technik erleben wollt, fragt mal hier nach-Techniker, die ihr Handwerk verstehen  ! Übrigens geben die auch Lehrstunden für Leute, die mal Techniker werden wollen, oder an Leute die bei Veranstaltungen mit ihrer eigenen Technik total überfordert sind…

So, nachdem wir nun festgestellt haben, dass die Akustik Scheiße war, haben die Kiefern Ihren 2.Trumpf aus dem Ärmel gezogen, Die „Saboteure“ wussten wahrscheinlich nicht, dass die Krippelkiefern eine optische Band sind! Da die meisten Gäste nicht viel hörten von der Kriki- Musik, sahen sie dann doch, wie der nun 50- jährige Frontmann der Krippelkiefern elfengleich und choreografisch perfekt in Szene gesetzt, zu den Titeln über die Bühne schwebte. Anstatt eines Taktstockes, gab sein „Tanzbeutel“ den Musikern auf der Bühne den Rhythmus vor. Dieser schon legendäre Beutel rettete die Band an diesem Abend auch vor dem Tod durch „Austrocknung“. Da der Veranstalter es nicht schaffte, trotz mehrerer Hilferufe der Band, den Überlebensnotwendigen Hopfentrunk zur Verfügung zu stellen, rettete die „Notration“ Bier , die immer in diesem Beutel vorhanden ist und sich wie von Geisterhand selbst zu regenerieren scheint, das Leben dieser 4 Musiker. Wobei ich hier den Veranstalter in Schutz nehmen muss, denn er hat die Hilferufe sicher „technisch- akustisch“ nicht hören können. :-))

Sehr gefreut hat mich an diesem Abend, aber die Tatsache, dass zumindest der pädagogische Auftrag teilweise erfüllt wurde! Steffen Kindt, der Moderator an diesem Abend, sagte dass er nun gelernt habe, dass die Krippelkiefern die wahren Enkel von Anton Günther sind. Er werde es auch nicht wieder vergessen, die Kiefern zu einer Jubiläumsveranstaltung zu Ehren unseres Heimatdichters, einzuladen. (Wie es dazu kam, kann man hier noch einmal nachlesen) Herr Kindt, Entschuldigung angenommen! Jeder macht mal Fehler, die Hauptsache ist aber, dass man aus seinen Fehlern lernt! Also, den Worten Taten folgen lassen! Eigentlich sind Sie doch ein ganz sympathischer Mensch und es zeugt von wahrer Größe, wenn man öffentlich einen Fehler eingesteht! Danke!

Lauter 01.10.2011-1-2

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