Die Fähigkeit, ehrliche erzgebirgische Mundarttexte in zeitgemäßer Form einem Publikum jenseits von "Kastelruther Spatzen", "de Randfichten" und dergleichen nahe zu bringen, zeichnet die Vier ebenso aus wie die Freude am spontanen, musikalischen Experiment mit ihrem ambivalenten Heimatgefühl. Das Publikum muss stets mit leiden, mit lachen und mit trinken.
Die ersten heißen Teebeutel sind ausgetropft, die Schornsteine rauchen in den kalten klaren Himmel hinauf. Der Groß- und Einzelhandel ist schon seit September weihnachtssatt und erbricht sich über uns Konsumenten, seiner Jahresendsüß –und backwaren, Figuren, und Illuminationsvariationen. Bis Anfang Januar, danach ist sofort Schluß, es steht ja Ostern vor der Türe. Diese, über die Jahrhunderte gewachsene Tradition im Erzgebirge dürfen auch de Krippelkiefern 2011 wieder durch eine Weihnachtstortour bereichern. Doch keine Angst!
Der weihnachtsmusikalische Würgereiz, wie er bei so vielen Ein-, Zwei-, Drei-, und Viermannunterhaltungsgruppen im Erzgebirge ausgelöst wird, bleibt den Fans der Krikis erspart.
Beim diesjährigen „Schneegedeber“ erwartet die Freunde der Krikimusik ein besinnlich, tragisches Winterprogramm mit leisen und derben, harmonischen und schrägen Tönen. Unveröffentlichte Stücke aus dem Krikiliederbuch und neue musikalische Weggefährten bereichern ebenfalls die Konzerte.