Die Fähigkeit, ehrliche erzgebirgische Mundarttexte in zeitgemäßer Form einem Publikum jenseits von "Kastelruther Spatzen", "de Randfichten" und dergleichen nahe zu bringen, zeichnet die Vier ebenso aus wie die Freude am spontanen, musikalischen Experiment mit ihrem ambivalenten Heimatgefühl. Das Publikum muss stets mit leiden, mit lachen und mit trinken.
Das letzte Jahr 2011 wurde mit einem großen Ereignis abgeschlossen, erstmalig gab es ein Weihnachtskonzert im Kulturhaus in Schlema, das hat die Jungs der Bande so überzeugt, dass es in diesem Jahr wieder stattfinden soll
… am Hirtstein wurde ausgespukt
und dann zogen sich die Jungs im Januar zurück in ein Hexenhaus zum sagenumwobenen Trainingslager.
Diesmal hatte ich den Harti eingeschleust … der mir mal berichten sollte, was die Bande dort so treibt – aber Männer halten bekanntlich nach einem gemeinsamen Bier zusammen
... und ich tappe weiter im Dunkeln … pffffff
Das was ich erfahren habe war nur, dass nach fast 24-stündiger, ununterbrochener Debatte
4 Kästen Bier und 2 Flaschen Whiskey später die Strategie und das Songgerüst für die neue CD stand.
Ich hab seit dem nicht mehr nachgefragt …
Wie immer fand im Februar der Antifasching statt, auch hier ein Konzert was schon Tradition hat …
im März mussten die Männer dann in den Knast … freiwillig – Dieses Konzert war nicht nur eine Mugge – es war ein sehr emotionaler Moment für jede Einzelne Kiefer.
Danach kam wohl dann die schlechteste Mugge seit langer Zeit „O-Ton Harti“ … in Schlema … das lag wohl an den vielen Arbeitsstunden im Studio … sei es Ihnen verziehen.
Truppenteile des neu gegründeten Fanclubs durften die Krikis sogar im Studio besuchen
Ihr seht … der Harti und ich erhöhen den Druck …damit wir nun wirklich in diesem Jahr eine neue Scheibe unter Eure Christbäume legen können …
Dann im Mai wieder rum das geilste Konzert laut Harti in Kirchberg … jeder spielte das Instrument des Anderen und es war geil „O-Ton Harti“
De Krippelkiefern kamen ins Kino … im April folgte die Kinopremiere von
„Urlaub von Hartz IV“
… ein ausverkaufter Kinosaal sagt mehr als tausend Worte, die Meinungen zum Film sind gespalten … aber wie wir alle wissen … die Kiefern polarisieren.
Jetzt lief der Streifen nachts kurz vor 12 im MDR … und die Einschaltquoten sind auch hier aussagekräftig … fast 10 % Marktanteil um diese Uhrzeit … klare Sache … Joe bastelt noch immer an der DVD … sie soll dieses Jahr auf jeden Fall auf den Markt kommen.
Im Juni zeigt die Bande ihre soziale Ader und erfreut alte Menschen im Pflegeheim in Schneeberg, es wird getanzt und gelacht … auch hier haben die Jungs ihren Job gut gemacht.
Zum Feuerwehrfest in Lauter waren die Veranstalter leicht überfordert, sie hatten an einem Freitag noch nie so ein volles Zelt …
tja rechnet mit allem, wenn Ihr de Krippelkiefern bucht.
Zur weißen Nacht am Pöhlberg überzeugen die Jungs den englischen Künstler, der sich dann via Mail bei Ihnen bedankt mit den Worten
„…das war der beste Abschluss meiner Kunstaktion, den ich mir vorstellen konnte."
Im Juli rockt die Bande Grießbach … keine Sitzplätze mehr, Fans mussten stehen.
Uns so geht es fort … es gibt, trotz der harten Arbeit an der neuen Scheibe, noch ein paar Auftritte der „Krippeln“ … das Konzert beim Schmied in Rothenkirchen , die Krippelkiefern am Lagerfeuer in Thalheim … hoffentlich will Sterni dieses Jahr nicht wieder ne private Hexenverbrennung starten
… und die Bande auf dem "17. Lauterer Vugelbeerfast" in Lauter
Was noch ?
De Romy und Ihr Facebook
… höre ich de Gedankengänge meines Mannes … aber ich darf erwähnen das de Krippelkiefern auf Face book schon fast 600 Freunde haben … und unser Blog, seit Bestehen, wächst und wächst … der Harti ruft mich immer ganz aufgeregt an und berichtet mir von der Statistik … Harti ist nämlich unser Webmeister … und ich hoffe er bleibt mir … und den Jungs noch lange erhalten …
Denn ohne unseren Harti und unsere Hardcorefans … uns
erem Dieter und
„dor biesen Stell“ --> -->
wären die Krippelkiefern einfach net das was sie sind.
Ein ganz großes Dankeschön geht an dieser Stelle an unseren Majoh,
der dafür gesorgt hat, das der Sterni
unbeschadet in seiner neuen Heimat, nahe seiner Wirkungsstätte dem Erzgebirge, angekommen ist … Majoh wuchtet gekonnt und mit einer Leichtigkeit jedes Möbelstück von A nach B und sollte mal Einer von Euch umziehen wollen, müssen oder sollen … ruft auf jeden Fall den Majoh an!!!
Wünschen wir uns, dass Sterni auch im 51. Le bensjahr
weiterhin elfengleich über die Bühnen des Erzgebirges schweben wird.
Eure Romy