Die Fähigkeit, ehrliche erzgebirgische Mundarttexte in zeitgemäßer Form einem Publikum jenseits von "Kastelruther Spatzen", "de Randfichten" und dergleichen nahe zu bringen, zeichnet die Vier ebenso aus wie die Freude am spontanen, musikalischen Experiment mit ihrem ambivalenten Heimatgefühl. Das Publikum muss stets mit leiden, mit lachen und mit trinken.
24,00€ für ein samstägliches "Fantreffen" mussten "Freunde" der "Rand-........" löhnen , um die 3 Lederhosenträger in Ehrenfriedersdorf zu sehen. Dieser Betrag löst bei Krippelkiefernfans ein mitleidiges Kopfschütteln aus, denn sie konnten krikistische Musik am Wochenende 3 Mal kostenfrei genießen. Zwönitz-Schwarzenberg-Lößnitz, so sah der Tourplan am Wochenende für die" Kiefern" und auch für ihre Fans aus. Den Höhepunkt dieser Mammut-Tour war sicher der 5-stündige Auftritt auf dem Schwarzenberger Markt am Samstag. Zu diesem Konzert lagen sich Menschen in den Armen und feierten zusammen, bis zum nächsten Morgen. Schön das dieser Abend, zur Freude Aller, auch zu einer lang erhofften "Versöhnung":-)) geführt hat. Die Stimmung war gegen 24.00 Uhr auf dem Höhepunkt-es wurde getanzt, gelacht und mitgesungen, und es soll sogar bei einigen Besuchern zu einem spontanen, oralen(Kuß) Austausch von Körperflüssigkeiten gekommen sein. Es ist manchmal eben auch "beängstigend", was Krippelkiefernmusik alles so bewirken kann.
dor Harti
Anmerkung Verlag:
Leider war es unserer örtliche Presse nicht möglich, auch nur eines der besagten 3 Konzerte der Krikis zu erwähnen ... aber Koch Media bezahlt auch besser *schmunzel